Teil 2: WordPress-Performance mit Cachify

Geschrieben am 12.09.2014 um 19:33 von

Nachdem ich in Teil 1 die Wichtigkeit von Ladezeit einer Website hervorgehoben habe und unser Fallbeispiel vorgestellt habe, geht es mit Teil 2 weiter.

Alle Teile der Serie zum WordPress-Caching:
Teil 1: WordPress-Performance erhöhen – Ausgangssituation & Info
Teil 2: WordPress-Performance mit Cachify
Teil 3: WordPress-Performance mit WP Super Cache
Teil 4: WordPress-Performance mit W3 Total Cache

Im Test: Cachify

Cachify von Sergej Müller zählt in Deutschland zu den bekanntesten Caching-Plugins für WordPress. Der Quellcode ist sehr sauber, das Plugin funktioniert einwandfrei und bietet einige Möglichkeiten die Websiteperformance allgemein zu erhöhen. Die gecachten Daten können in der Datenbank abgelegt werden, hierbei sind keine zusätzlichen Servereinstellungen nötig. Die Performance wird aber nicht an die anderen Methoden (Festplatte,APC, Memcached) herankommen.
Außerdem kann man den Cache automatisch minimieren lassen. Neben der Minimierung von HTML Code kann auch vorhandener Javascript-Code (inline) minimiert werden.

Methode: Datenbank mit voller Minimierung

In der ersten Einstellung werden die Daten in der Datenbank aufbewahrt und HTML und JS werden minimiert. Das Ergebnis ändert sich hiermit quasi nicht.

Google Pagespeed Insight zeigt für Mobil 72/100 und für Desktop 88/100. GTMetrix zeigt leichte Gewinne bei der Ladezeit (2 Sekunden). Die Anzahl an Requests ist von 19 auf 18 gesunken. Die Größe der Seite liegt nun bei 123 KB. Da geht also so einiges.
cachify1

Methode: Festplatte mit voller Minimierung

Will man die Festplatte als Zwischenspeicher nutzen, müssen Servereinstellungen verändert werden. In meinem Fall muss die vhost-Datei der Seite angepasst werden. Ich nutze NGINX. Bei vielen werden Änderungne an der htaccess-Datei ausreichen. Sergej Müller hat hierzu eine schöne Dokumentation bereitgestellt.

Das Ergebnis: Das Pagespeed Insights-Tool zeigt keine Änderungen in den Zahlen (72 bzw 88). Das ist verständlich, denn die Ladezeit geht hier nicht so stark ins Ranking ein. GTMetrix ist da schon interessanter. Die Ladezeit ist auf 1,59 Sekunden gesunken. Seitengröße und Requests haben sich im Vergleich zum Datenbank-Cache nicht verändert.
cachify2

Methode: APC mit voller Minimierung

Aus Erfahrung weiß ich, dass APC die beste Methode sein wird. Die Daten lagern im Shared Memory von PHP und der Zugriff erfolgt blitzschnell. Wie zu erwarten war, zeigt das Pagespeed Insights-Tool keine Änderungen. GTMetrix registriert eine nochmals leicht gesunkene Ladezeit. APC lohnt sich also.

cachify3

Zusammenfassung – von 2,14 auf 1,43 Sekunden

Die Punkte im Insights Tool kann man alleine mit Cachify kaum ändern. Das wundert nicht, das ist auch nicht die Aufgabe des Plugins. Wenn es um die Ladezeit geht, ist Cachify eine gute Wahl. Den Cache in der Datenbank zu halten, bringt nicht so viel. Ihn auf der Festplatte oder im ACP zu halten, sorgt für deutlich niedrigere Ladezeiten: Von 2,14 auf 1,43 Sekunden.

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