Teil 1: WordPress-Performance erhöhen – Ausgangssituation & Info

Geschrieben am 12.09.2014 um 18:48 von

Die Performance einer Website wird immer wichtiger. Warum die Website-Performance heutzutage so wichtig ist, erfährt man in Teil 1. Im gleichen Teil wird mein kleines Testobjekt vorgestellt. Die folgenden Teile behandeln verschiedene Möglichkeiten der Optimierung der Ladezeit.

Alle Teile der Serie zum WordPress-Caching:
Teil 1: WordPress-Performance erhöhen – Ausgangssituation & Info
Teil 2: WordPress-Performance mit Cachify
Teil 3: WordPress-Performance mit WP Super Cache
Teil 4: WordPress-Performance mit W3 Total Cache

Einfluss der Websiteperformance auf das Ranking

Wie stark die Ladegeschwindigkeit in die Bewertung einer Website eingeht, weiß niemand so recht. Es wird ein kleiner Faktor sein. In einer Studie auf moz.com gibt es einige interessante Erkenntnisse. Die Daten stammen vom August 2013. Die Kernaussagen:

  1. Zwischen Ranking und Dokument-Ladezeit gibt es keinen direkten Zusammenhang
  2. Je höher die TTFB, desto schlechter das Ranking
  3. Mit Ausnahmen auf den vorderen Plätzen, sinkt das Ranking mit sinkender Größe der Website

Daraus könnte man schließen, dass man nur einen leistungsstarken Server braucht, um den TTFB möglichst klein zu halten und sich nicht großartig um die Leistung des Frontends kümmern muss. Das so zu sehen, wäre ein großer Fehler. Er kürzlich hat Google ein neues Feature im Webmaster Tool veröffenftlicht. Man kann nun die eigene Homepage voll rendern lassen – dabei wird natürlich auch die Zeit erfasst, bis die Seite komplett gerendert wurde bzw. angezeigt wird. Wenn Google jetzt oder irgendwann in früher Zukunft diese Daten nicht für das Ranking nutzt, würden sich schon viele wundern.

Je schneller die Seite, desto zufriedener der Gast/Kunde

Angenommen Google würde weder die TTFB noch die komplette Pageload-Zeit als Rankingfaktoren nutzen, bliebe ein weiterer wichtiger Punkt, nämlich die Kundenzufriedenheit. Wer mag in Zeiten von Smartphones & Tablets langsame Websites? Niemand! Wenn eine Seite mehr als 4 Sekunden lädt, steigt die Absprungrate enorm. Heutzutage hat kein Kunde Zeit, niemand will lange warten, um einen Artikel lesen zu können. Amazon hat das schon sehr früh erkannt. Pro 100ms Ladezeit sinkt der Umsatz um 10%. Eine Sekunde mehr Ladezeit sorgt also dafür, dass der Umsatz um 10% zurück geht. Auch Google hat eine interessante Studie veröffentlicht, die Message ist die gleiche. Ab einer Verzögerung beim Aufruf der Suche von 100ms sinkt die Nutzung des Google-Dienstes merklich.

Man findet diverse Studien großer Marktteilnehmer, die im Kern genau diese Aussagen haben. Von daher macht es immer Sinn für eine schnelle Seite zu sorgen – egal, ob man einen Blog, einen Onlineshop oder eine andere Seite im Internet betreibt.

Das Thema: diese Möglichkeiten gibt es und die Ausgangssituation

Dass die Ladegeschwindigkeit wichtig ist, sollte nun klar sein. Du bist aber wahrscheinlich hier, um zu erfahren, wie du deine Seite konkret optimieren kannst.
Hierzu werde ich eine eigene Seite verwenden: teemaschine-tests.de – eine Testseite von mir, die auf diesem Server liegt. Dabei handelt es sich um meine ersten Versuche im Aufbau einer Nischenseite.

1. Server
Die Seite läuft auf einer Jiffybox CloudLevel 1 mit 3 Kernen und 2 Gigabyte Arbeitsspeicher. Als Serversoftware kommt NGINX, MYSQL 5.5 und PHP 5.3 zum Einsatz.

2. CMS und Plugins
Als CMS wird WordPress 4.0 verwendet. Die folgenden Plugins werden verwendet: Contact Form 7, Category Posts Widget,Redirection, WP-PostRatings, The Simplest Favicon, Stop Self Pings, Pretty Link Lite und WordPress SEO by YOAST. Also eine recht überschaubare Menge an Plugins.

3. Theme
Als Theme kommt „Koenda“ zum Einsatz. Einige Teile des Themes wurden eingedeutscht, d.h. englische Strings durch deutsche ersetzt. Das Theme ist an sich schon sehr schlank gehalten und bietet keinen unnötigen Schnick-Schnack.

4. Ausgangssituation
Die Ausgangssituation schaut schon gar nicht so schlecht aus. GTMetrix bestimmt eine Ladezeit von 2,14 Sekunden. Die Größe liegt bei 124 KB bei 18 Requests. Das Google Insights Tool zeigt für Mobile einen Wert von 72/100 und für Desktop 87/100.
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5. Optimierung der Website
Wir wollen hier auf jeden Fall mehr reißen. WordPress bietet hierzu eine sehr gute Grundlage. Es gibt viele Caching-Plugins, die man testen kann. Ausprobiert werden die Plugins Cachify, W3 Total Cache sowie Super Cache. Im späteren Verlauf wird auch an den Servereinstellungen optimiert, um das nonplusultra herauszuholen.

In den folgenden Tagen gibt es dann die folgenden Teile. Ich bin gespannt, was alles rauszuholen ist

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